Sonntag, 8. April 2012

Frohe Ostern!

Wie aus dem Ei gepellt: Unser jüngstes Murloc Baby Pearly
MurlocMama und ihre acht kleinen Wuselchen wünschen allen Murloc-Fans, MurlocEltern und Freunden ein frohes Osterfest!

Dienstag, 20. März 2012

Woran erkennt man eine sich anbahnende Katastrophe?

Noch ein kleines Stück.... gleich hab' ich's...!
Jedem Menschen mit Elterninstinkten sträuben sich da die Nackenhaare, die Alarmglocken läuten, und man sieht schon Kirschmarmelade überall auf Tisch und Stuhl und Murlocbaby....

Was lernen wir daraus: Kleinkinder niemals in Hochstühlen alleine lassen, und außerdem möglichst alles außer Reichweite plazieren.

Merke: Babyärmchen sind immer einen Centimeter länger als man denkt!

Montag, 19. März 2012

Hallo, Kwurky...!

Hier ist Lurky. Ich wollte dir nur sagen, deinem Pottamus geht es gut. Er vermißt dich nur ein kleines bißchen, aber ich war heute mit ihm draußen und wir spielen ganz viel mit ihm, um ihn abzulenken. Mama hat das Dreirad heile gemacht, und die Sonne schien schön warm. Wie ist das Wasser in Brüssel? Gibt es da auch Fisch irgendwo? Die sollen doch so berühmt sein für ihre Meeresfrüchte, sagt Mama.
Knuddel den Papa ganz doll, verlauft euch nicht, und sagt dem Flieger er soll ein bißchen schneller fliegen, wir vermissen euch hier alle.
Mit Pottamus Dreirad fahren
Tschühüüüß!

Dienstag, 24. Januar 2012

MurlocMamas Modefenster: Was ist denn das!?

Das ist Kwurky, auf frischer Tat erwischt, wie sie sich an einen unschuldigen Porzellangoldfisch anschleicht. Der Schnappschuß entstand mit der Handykamera und dokumentiert die ganze Situation.
Und was sieht man da, unter ihrem Kleidchen, sorglos enthüllt? Eine knielange Spitzenunterhose!

Kwurky und ihr "Höß'n"

Kwurky setzt modisch eindeutig auf die romantische Linie. Die kleine Unterhose hat selbstverständlich Platz für das Schwänzchen, einen weichen Gummizug in der Taille, und macht wie man sehen kann jede Bewegung mit.

Dienstag, 10. Januar 2012

Viva-Vivantes! oder: Oweh, Frollein P.!

"Aua!"- Warten auf MurlocMamas Schoß
Hat sie jetzt zu doll in die Tasten gehauen, oder ist sie mit einer Gummikobra vom Kronleuchter abgestürzt? Wir gehen da jetzt mal lieber nicht näher ins Detail, das glaubt uns eh keiner, wie das passiert ist... Oder doch?
Das Personal im Klinikum Neukölln jedenfalls nahm das ganz gelassen hin, entweder passiert sowas doch öfter als man denkt, oder es war einfach noch eine der harmloseren Erklärungen für einen eher alltäglichen Unfall.

Jedenfalls, wir kamen an, meldeten uns an, und... warteten. Dann, endlich, als schon der erste Hunger nagte, ging es zur Untersuchung. Könnte was gebrochen sein, also ab zum Röntgen, ganz hinten am Feuerlöscher links. Gut, wieder warten.

Warten auf einem Krankenhausbett, Perky trägt es tapfer
Nach dem Röntgen, wir hatten unterdessen spaßeshalber gewagt die plakatgroße moderne Kunst im Atrium zu interpretieren (wir fanden tote Fische, eine Meerjungfrau und einen Octopus), ging es wieder nach vorne zur Untersuchung, die Röntgenbilder müssen ja ausgewertet werden. Mehr Warten, mehr moderne Kunst (eine Ente, Wind, Regenschirme und ein totes Krokodil), und irgendwann, endlich! das Ergebnis: Eine Fraktur am kleinen Finger, da war ein winziges Stückchen abgebrochen.

Nach einigem Gefrickel ein professioneller Gipsverband
Was nun folgte war kompliziert, die Fingerchen waren doch sooo klein. Aber mit viel Geduld bekam Perky eine Gipsschiene, und alles war wieder gut. War es das wirklich?
Nein, ein weiteres Mal zum Röntgen, wieder warten, dann wieder zurück zur Untersuchung, und abwarten, ob beim Schienen etwas verrutscht war. Also... nochmal Warten. Aber dann, endlich, sieben Stunden später, durften wir die kleine Perky mit Gipsarm mit nach Hause nehmen.

Jetzt soll sie sich schonen, und vorerst nicht mehr auf Kronleuchter klettern.


p.s.: Wir müssen an dieser Stelle noch ausdrücklich die große Geduld und Freundlichkeit des Personals in der Rettungsstelle loben, die sich trotz der heftigen Überfüllung der Warteräume auch für den kleinsten Patienten noch wirklich Zeit genommen haben.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Tuc-tuc-tuc-tuc-tuc.... Tuc-tuc!

Schon am ersten Tag lockten die fremden Dörfer und Städte. Auf ging es nach Trivandrum, oder Thiruvananthapuram, wie es eigentlich heißt, die Stadt des geehrten Anantha, benannt nach dem "Schutzheiligen" der Stadt, dem auch ein großer und weithin berühmter Tempel dort geweiht ist. Leider ist Kerala der einzige Bundesstaat Indiens, in dem es Nichthindus untersagt ist, die Tempel zu betreten, deshalb konnten sie nur von außen besichtigt werden.

Glückssymbol vor der Türschwelle eines Ladens in Balalaramapuram
Aber auch überall sonst im Alltagsleben stößt man auf Zeichen der Religiosität der Einwohner, wie prachtvolle Kathedralen der syrisch-orthodoxen Christen, vor denen laute indische Musik spielte, oder auch schlicht aber kunstvoll mit Kreide jeden Tag aufs Neue in den Straßenstaub gemalte heilige hinduistische Symbole vor den Türschwellen der Geschäfte, und seien sie noch so klein.








Kwurky in einem gut sortierten Gewürzladen
(das ist hier schließlich die Gewürzküste!)
In den Läden fand sich alles, von Haushaltswaren über landestypische Kleidung und Goldschmuck bis zu Gewürzen und Medikamenten, dazu kamen kleine und große Stände mit Gemüse, Obst, und frischem Fleisch, auf Märkten auch noch mehr Kleidung, Stoff, Schuhe, Elektrogeräte und Kleinkrams.
In Trivandrum fand sich ein einziges Kaufhaus, wie man es in Europa kennt: Wo man von Unterwäsche über Koffer bis Spielzeug und Schreibwaren außer Lebensmitteln wirklich alles bekommt.




Aber was die drei Murlocbabies am meisten interessierte, war der winzigkleine Fischmarkt an der Brücke in Poovar, der sich dort jeden Tag mit Einbruch der Morgendämmerung einfand: Direkt am Straßenrand saßen da die Frauen der Fischer und verkauften frisch gefangene Muscheln, Fische und manchmal auch Krebse. Keine Frage, hier waren die drei Kleinen oft zu finden!

Ein Tuctuc, das landestypische Nahverkehrsmittel für alle und alles
Nach gelungenem Einkaufszug ging es wieder heim, vorzugsweise motorisiert, um die Einkäufe leichter befördern zu können. Was wäre da besser geeignet als ein Tuctuc? Die kleinen dreirädrigen Wägelchen sind überall in großen Mengen anzutreffen, es findet sich immer ein freies Vehikel, und man fährt schattig und vom Fahrtwind gekühlt. Alles in allem deutlich angenehmer als ein schlecht oder gar nicht klimatisiertes Auto. Allerdings gehört man dann nicht unbedingt zu den schnellsten Verkehrsteilnehmern auf Keralas Straßen, und so kann es einem auch schon mal passieren, daß man von drei Thunfischen auf einem Mofa überholt wird. (Ja, doch, das Mofa hatte auch noch einen Fahrer, der kein Thunfisch war)



Mittwoch, 28. Dezember 2011

Post aus Kerala

...denn das ist, wo die MurlocEltern mit ihren kleinen "blinden Passagieren" gelandet sind.
Schon auf der Fahrt ins Hotel wurde sich die Nase am Fenster plattgedrückt, jedes Detail, jeder neue Eindruck aufgesogen trotz der Müdigkeit. Tropische Vegetation, knallbunte Häuser, und immer wieder irgendwo Müll. Schmale Gestalten im fahlen Morgenlicht zu Fuß oder auf Motorrollern auf der Straße, wohl unterwegs zur Arbeit. Fern, zwischen Palmen, ein kurzer Blick aufs Meer, ein Fluß im morgendlichen Dämmer, Kokoshaine halb unter Wasser, Krebslöcher in den Böschungen, und dann das Hotel, endlich, endlich, ein Bett in Reichweite, und ein Blick auf Morgensonne-angestrahlte Kumuluswolken. Vielversprechend, neugierweckend, aber die Müdigkeit siegte dennoch fürs erste, und alle holten nach mehr als 20 Stunden Reise dringend benötigten Schlaf nach.

Paradies für hungrige Babymurlocs
Kaum ausgeschlafen ging es dann aber gleich auf Entdeckungstour, zunächst einmal im Hotel, da gab es extra einen Fischteich! Phantastisch. Ein Freiluft-Buffet für Murlocs! Der Hotelgarten hielt noch mehr Überraschungen bereit, wilde Pfauen, fremdartige Echsen, dicke Kröten, Krähen, Tauben und Schmetterlinge, und selbstverständlich jede Menge Pflanzen. (die fand eher MurlocMama spannend)

Aber natürlich hielt es die kleinen Abenteuer und die MurlocMama nicht lange im Hotel....