Freitag, 27. November 2015

Winterzeit, Kuschelzeit

Die Tage werden immer kürzer, die Morgen dunkler, und es wird immer schwieriger, die Kleinen aus dem Bett zu bekommen. Denn da ist es kuschlig gemütlich, und riecht gut, und ganz besonders wenn Mama morgens aufgestanden ist, tut es wohlig gut, an die warme Stelle zu rutschen, wo sie eben noch gelegen hat, und sich die Decke bis an die Kiemen hochzuziehen.
Einzig das Versprechen von Fischstück (aka Frühstück mit Fisch) kann sie dann hervorlocken. Wer könnte es ihnen verdenken?

Donnerstag, 19. November 2015

Kwurky und die grüne Frau in New York

Kwurky hat ja eine große Schwäche für alles, was grün ist, grün wie sie selber. Vermutlich liegen die Ursachen hierfür darin, daß sie das einzige grüne MurlocBaby in der MurlocNursery ist. Das hat ja schon dazu geführt, daß sie ihrer großen Schwester den Froschi ausgepannt hat, weil er "so grüüüün!" ist, und die große Schwester hat das zum Glück recht sportlich genommen.

Und nun hat Kwurky von der großen, grünen Frau im Amerika gehört. In New York soll die stehen, direkt am Wasser (wo auch sonst?). Na, klingelt's? Genau.

Und die würde sie nun unbedingt gerne besuchen, mal anschauen.... Wovon ein kleines MurlocMädchen eben so träumt.

Und wie kommen wir nun mit ihr nach New York? Gute Frage. Vielleicht sollte Kwurky ein GoFundMe einrichten.

Kwurky plant

Samstag, 31. Oktober 2015

Die schreckliche Gräfin Perkula

Halloween, mal wieder, hierzulande mit durchaus unterschiedlicher Begeisterung begrüßt und gefeiert. Manch einer bleibt lieber mit einer schönen Tasse Tee und etwas Knabberfisch bei Freunden oder zuhause, andere stürzen sich hochmotiviert und mit einer Verkleidung in den Trubel und auf die Jagd nach Süßkram, vorzugsweise schokoliertem Fisch.

Das sieht bei uns nicht anders aus, und während zum Beispiel Schnörki gemütlich in einer Kuscheldecke mit dem MurlocPapa schmust, zieht es seine Schwester Perky verkleidet als Gräfin Perkula auf die Walz. Mal schauen, ob sie Erfolg hat?



Herzlichen Dank übrigens an die große MurlocSchwester für die Hilfe bei der Verkleidung, und an den Mups für das Ausleihen des Capes. Monstermäßig, Mädels!

Herbstliche Landpartie

Anschnallen muß sein
In den sonnigen Oktobertagen war die MurlocMama unterwegs in Niedersachsen, und sie hatte zwei kleine Beifahrer dabei, ordentlich angeschnallt selbstverständlich. 

Ziel war das Weserbergland, das auch im Herbst sehr schön ist.

Wenn sich das Laub des Solling-Vogler Naturparks langsam gelb und rot färbt, morgens Nebel auf den abgeernteten, tiefbraunen Lehmböden der Äcker liegt, in der Luft die Schreie der Kraniche zu hören sind und an den Straßen Bauern ihre Kürbisse und Äpfel verkaufen, mit einer kleinen Spardose neben dem unbemannten Stand, es wird schon jeder ehrlich sein, dann macht es richtig Spaß, durch die Landschaft zu fahren oder zu wandern.

Erntepracht in Kürbisform
Ja, genau, Kürbisse. Diese meinten wir. Neben einem Murlocbaby ganz schön beeindruckend dafür, das einige davon eigentlich Zierkürbisse sind....

Lurky und Perky wollten es sich nicht nehmen lassen, mit den dekorativen Dingern zu posieren.

Nebenbei mußte noch der Garten winterfest gemacht werden, das Gras nochmal gekürzt werden, bevor der Rasenmäher in Winterschlaf geht, und das Wasser aus der Pumpe gelassen werden, damit der Frost sie nicht sprengt.
Das letzte Mal in dieser Saison wird der Rasenmäher eingesetzt
Der kürbisorange Rasenmäher war eine kleine Attraktion für die zwei MurlocKinder.

Und abends am Kamin konnte man sogar noch einmal grillen, auch wenn man sich nebenher schon die Hände am Feuer wärmen mußte.


Die Pumpe wurde schon winterklar gemacht

Am Kamin kann man aber die Abende draußen noch genießen

Mittwoch, 30. September 2015

Teen-Murloc?

Kleines Monster
Letztens, als wir für die Kinder Schulhefte, Stifte und Ordner gekauft haben, haben wir an einem Schaufenster dies hier entdeckt.

Und kamen nicht umhin, gewisse Ähnlichkeiten zu Murlocs festzustellen.

Da sind zunächst einmal die großen, runden Augen, die etwas seitlich am Kopf sitzen, dann der breite Mund mit vielen Zähnen, und die dreifingrigen Hände.
Und natürlich die vielen Finnen.

Was fehlt, sind die Kiemen, aber andererseits haben Murlocbabies, wenn sie noch Kiemen haben, auch definitiv weniger Finnen, und nur einen Zahn.
Erwachsene Murlocs dagegen haben zwar schon lange keine Kiemen mehr, aber dafür drei Reihen Finnen auf dem Rücken.

Handelt es sich hierbei also um eine Darstellung eines adoleszenten Murlocs, just in der Phase, da sich die Kiemen schon zurückgebildet haben, Zähne und Finnen langsam zahlreicher werden, aber die zusätzlichen beiden Finnenreihen auf dem Rücken noch nicht ausgebildet sind?

Wir vermuten, ja!

Dienstag, 29. September 2015

Sommererinnerungen: Weltkulturerbe Schloß Kloster Corvey


Das romanische Westwerk aus lokalem Sandstein
Seit 2014 gehören das Schloß und ehemalige Kloster Corvey zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Grund genug bei unserem letzten Aufenthalt in Niedersachsen diesem Kleinod mal wieder einen Besuch abzustatten, liegt der letzte doch schon mehr als 30 Jahre zurück, damals, als die MurlocMama selber noch ein Kind war.

Kommt man von Westen auf die Anlage zu, präsentiert sich neben der barocken Abteifassade das wuchtige, romanische Westwerk der Kirche mit seinen beiden nachträglich hinzugefügten Turmhauben. Trotz sommerlicher Hochsaison und bestem Wetter empfängt einen eine Oase der Ruhe hinter den Klostermauern, die das Gelände umfrieden.

Um mehr über die Geschichte und die baulichen Bestandteile der Abtei zu erfahren, empfiehlt es sich, bei einer der täglichen Führungen mitzumachen.

Lurky steckt die Nase aus dem Korb
Los geht es im Kreuzgang des Klosters, auf dem Boden erkennt man den typischen roten Weser-sandstein. Neugierig reckt Lurky hier die Nase aus dem Korb, damit er auch nichts verpaßt.
Weiter geht es in das Westwerk, das ursprünglich mehrere Räume für die Hofhaltung des Kaisers beherbergte, denn das Kloster fungierte gleichzeitig als Pfalz. Es war sozusagen ein vorgeschobener Außenposten des Heiligen Römischen Reiches zur Christianisierung und Zivilisation des Ostens, der zu dem Zeitpunkt noch weitgehend von eisenzeitlichen Heiden bewohnt war. Das Kloster, für das extra Mönche aus dem französischen Corbeille ins Gebiet der Niedersachsen zogen, brachte zum ersten Mal Errungenschaften wie Bücher und romanische Baukunst in die düsteren Waldlandschaften zwischen Weserbergland und Harz.
Entsprechend programmatisch, und ein wenig überraschend, ist die bildliche Ausgestaltung des erhaltenen Raumes im Westwerk: Nicht kirchliche Bildnisse, sondern Illustrationen klassischer Werke (in diesem Fall Homers Odyssee) schmückten Wände und Decken. Ein klein wenig von den ursprünglichen Fresken kann man noch bewundern.
Das zierliche spätromanische Kreuzrippengewölbe

Als nächstes geht es in die barock umgestaltete Abteikirche. Auch hier wieder der schöne, rote Sandstein, kombiniert mit herrlichem Blau, oft als "falscher Marmor" auf Holz und Stein.

Die Baukunst hat Lurky hier weniger beeindruckt, aber das Blau gefiel ihm schon sehr. Barocke Altäre, Kanzeln und Heiligenfiguren sind halt nicht so seins, vor allem, wenn man nicht darauf herumklettern darf.

Und was antwortet man dem Kleinen bloß, wenn er fragt, warum es denn keine Engelchen mit Kiemen gäbe?



Ein barocker Beichtstuhl. Lurky hat natürlich gar nichts zu beichten.
Da unten is Wasser im Garten!
Was da wohl drin rumschwimmt?





















Nach der Kirche geht die Führung in der ersten Etage des früheren Abteigebäudes weiter. Mit der Säkularisation im Jahre 1804 kam das Kloster in Privatbesitz, und diente fortan nicht mehr einem Fürstbischof, sondern einer Familie als Wohnsitz.

Entsprechend wurden die Räume in den Folgejahren "modern" eingerichtet, mit kostbaren französischen Tapeten, hochmodernen Heizöfen und neuen Möbeln ausgestattet.

In diesem Zustand dienten die Räumlichkeiten dann auch Hoffmann von Fallersleben und seiner Familie als Wohnung, der hier für den neuen Besitzer des Schlosses dessen umfangreiche Bibliothek betreute. Zugegeben, das ist ein Arbeitsplatz, den ich auch gern hätte. Für DIE Aussicht lebe ich auch mit den "alten" Möbeln, ehrlich! *hust*
In dieses schöne Biedermeierbett passen alle Murlocbabies UND die Eltern
Ein paar von den vielen, vielen Büchern
Draußen wartet noch der Garten darauf, erkundet zu werden. Heute nur noch ein Bruchteil der ursprünglichen Parkanlagen, besteht er zumeist aus gepflegtem Rasen, ein paar Blumenrabatten, alten Bäumen, und hinter dem Schloß ein paar verwunschene Überreste der einstigen Nutzgärten, in denen für das Kloster Obst und Gemüse angebaut wurde.

Hier ist der kleine Racker dann entwischt, und schwupps, dieser Dame auf ihr Buch geklettert. Hier war aber auch kein kostbarer Anstrich in Gefahr, und darum gab es hier auch keinen Ärger für den Klettermaxen.

Und dann, zum krönenden Abschluß, kam der Höhepunkt für den Lurky: Nicht Kunst oder so Zeugs.... Nein, endlich, endlich, durfte er in der Weser planschen. Bei dem Sonnenwetter eine herrliche Abkühlung.

Und DAS interessiert den Kleinen doch viel mehr:
Direkt hinter dem Schloß fließt die Weser




Freitag, 11. September 2015

Eingewickelt

Jetzt braucht es einen Houdini
Was ist denn das, was liegt denn da, was kann man damit machen?
Man kann seinen Bruder damit einwickeln, bis der sich gar nicht mehr rühren kann.

Ehrlich, Perky, das ist nicht das, wozu eine Kravatte da ist.

Und jetzt gebt dem MurlocPapa seinen Schlips wieder!