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Donnerstag, 30. Juni 2016

Murlocmama hat Geburtstag

Die Tage hatte MurlocMama Geburtstag, und das würde natürlich gebührend gefeiert. Gleich morgens wurde sie mit einer Überraschung geweckt, an der die große MurlocSchwester zusammen mit all den Kleinen, allen voran Lurky, gearbeitet hatte:

Und abends führte der MurlocPapa die Mama (und die Kleinen, selbstredend) zu Sushi und Sashimi aus. Was für ein Fest für Murlocs! Bloß gut, daß die MurlocMama Sushi genauso gerne ißt wie die Kleinen.
So grüün! ...oh! Ooooohh! Papaaaaa! Ihh!
Happy Birthday!

Montag, 27. Juni 2016

Perky in der Philharmonie

Unsere kleine Perky ist ja bekanntermaßen das musikalischste unter unseren MurlocKindern. Mal versucht sie sich an einem Turntable, mal am Klavier, und seit einem halben Jahr lernt sie Koto zu spielen.
Dabei ist sie immerhin so erfolgreich, daß sie im Rahmen des 'Tages der Musikschulen' ihr erstes Konzert in der Berliner Philharmonie gegeben hat, zusammen mit den anderen Schülern des Koto-Ensembles.

Erst hat sie ganz fleißig Flyer und japanische Goodies an Groß und Klein verteilt, und dann konnte sie auch ihr Talent an der Koto unter Beweis stellen.
Gespielt wurden die Stücke 'Sakura', 'Kazoe uta' und 'O-Koto'.


Gut gemacht, Perky!

Sonntag, 19. Juni 2016

Lurky kann 'ßon!

Es wird geklettert....
Ja, also die Sprachtherapie. Wir nehmen ja sorgsam jeden Termin wahr mit den Kleinen. Und die haben auch jedesmal einen Heidenspaß. Und haben schon jede Menge toller, neuer Kompetenzen erworben.
Und ihr Vokabular erweitert.


Allein, mit der Ich-Form, das will nicht so recht klappen.



...und gebastelt
Manchmal, ganz selten, da rutscht dem einen oder anderen unserer Kleinen ein 'ich' heraus.
Aber sonst bleiben sie hartnäckig bei der dritten Person.

Ein klein wenig könnte einen da das Gefühl beschleichen, sie würden das mit Absicht machen.

Oder es ist etwas Kulturelles? Wer weiß. Wir üben weiter.

Dienstag, 31. Mai 2016

Panzer-Jagd-Klettern

Murlocmama und Murlocpapa sind beim Wandern über einen Jagdpanzer gestolpert. Was für ein Random Encounter! Oder war es doch eine Quest? Papa schwieg sich aus.

Die üblichen Verdächtigen waren auch dabei. Während der Lurky bei der Murlocmama in der Tasche saß, hatte Kwurky einen Ausflug in ihrem tollen neuen "SOOO GRÜN" Rucksack den sie sich kaufen durfte und den Papa tragen musste. Anders als der Lurky, traute sich Kwurky aber nicht weiter als bis als an das Fahrwerk des "FALSCH-GRÜN" Fahrzeugs.

Lurky hingegen saß auf und erkletterte auch die höchste Höhe des SU-100 und war plötzlich darin verschwunden. Zum Glück fuhr und schoss der auf den T34 basierende JaPz aber nicht mehr. Irgendwann kam Lurky dann wieder heraus.

"Bumm!" war ein neues Wort was beide schnell lernten und zu ernsthaften Diskussionen mit Mama zum Thema Kriegspiel führte.Papa versprach den beiden Kleinen heimlich mal wieder World of Tanks zu spielen und sie zuschauen zu lassen. :-) 






Donnerstag, 21. April 2016

Achtung, Fangfisch!

Wir bitten den aufgetretenen Fehler zu entschuldigen, der diesen Post zunächst ohne Inhalt erscheinen ließ.
Vielen Dank.

Neulich waren wir mit einigen der Kleinen bei einem Sportausstatter, ein paar nötige Dinge kaufen. Die MurlocKinder verteilten sich natürlich nahezu sofort im ganzen Laden, um Rollschuhe, Fahrradhelme und Zelte auszuprobieren.
Und Lurky? Lurky verschwand in der Angelabteilung, während Mama einen Badeanzug anprobierte.
Kann da was schiefgehen? Und ob!

Nicht DEN Fisch, Lurky, NEIIIIIN!
Da war dann mal eben ein schneller Spurt und ein Hechtsprung angesagt, gerade noch rechtzeitig um den Kleinen davor zu bewahren, einen Köder samt Haken zu schlucken!
Das wäre eine Katastrophe gewesen.
Die sehen aber auch fies appetitlich aus, genau wie sie sollen... Fallen halt nicht nur Fische drauf rein.

Donnerstag, 24. März 2016

Eltern kennen das...

Ja, jaaaa, ich geb's zu, ich bin weich geworden. Wer kann Kwurkys großen Augen auch etwas abschlagen, wenn sie doch so lieb immer und immer wieder darum bittet...

Wir sind nochmal hingegangen zu dem Geschäft, und haben ihr das Kleidchen der Großen Grünen Frau gekauft.

Kleine Kwurky ganz groß glücklich

Montag, 29. Februar 2016

Eine große Prise Kultur: Das Met Museum

Eindrucksvoll schon von außen
Egal, wie kurz man in New York ist, das Met Museum sollte auf keinem Reiseplan fehlen, auch wenn man, zugegebenermaßen, in dem Museum allein mehrere Tage verbringen kann.
Flügel um Flügel mit weltberühmten Artefakten kann man durchstreifen, trifft dabei auf viele "alte Bekannte", die man aus Bildbänden oder von Kuntsdrucken kennt.
Für jeden Geschmack ist etwas dabei, vom alten Ägypten über Konstaninopel, das europäische Mittelalter, den vorderen und fernen Orient, bis hin zu Barock, Klassizismus und Art Noveau. Das Gebäude ist groß genug, um sich darin zu verlaufen, mehrfach. Der hilfreiche Ratschlag eines befragten Museumswächters dazu: "Do youself a favour, forget the ground plan." Aha.
Mit diesem Ratschlag bewaffnet (UND einem ground plan, sicher ist sicher) machten wir uns an eine weiteren sehr kalten Tag auf, um Geschichte zu entdecken.
Männer, Kühe, Sarkophage. Keine Murlocs. Bäh.
Münzen sind gerade nicht die größte Gefahr für diese Fische...
Unser Weg führte durch die Ägypten-Abteilung (immerhin eine Kultur, deren Existenz ohne den Fluß an dem sie sich entwickelte, nicht denkbar gewesen wäre, und die untrennbar mit ihm verwoben war) langsam, aber stetig in die Abteilung mit den asiatischen Sammlungen.


Bevor wir zu Ming-Vasen und Bildrollen vordringen konnten, entdeckte Lurky etwas spannenderes, und wir konnten ihn gerade noch eben davon abhalten, den Zierfischbestand des Museums zu verringern.


Ein Lacktablett mit Fischen
Man konnte es getrost den Kleinen überlassen, in der ganzen unüberschau- baren Zahl an ausgestellten Artefakten diejenigen zu finden, auf denen Fische abgebildet waren. Es waren nicht wenige.

Eine gelbgrüne Vase (ohne Fisch!) gefiel Kwurky besonders



Nochmaaaaal! Und Perky auuuuuch!

























Aber der wirkliche Höhepunkt des ganzen Museumsbesuches zumindest für Lurky und Perky kam ganz am Ende, kurz bevor wir unsere Jacken wieder an der Garderobe abholten: Meterlange Treppengeländer aus glattpolierter Bronze, mit anständigem Gefälle, und sogar eingebauten Kurven!
Wir haben eine Weile gebraucht, bis wir hier endlich weiterkamen. Die einzige, die das nicht so sehr interessierte, war Kwurky.
Sagte sie zumindest.

Samstag, 13. Februar 2016

Kwurkys Traum wird wahr

Reisepass, Impfbuch, Murlocs, alles da!
MurlocMama packt die Reisetasche, und drei kleine Murlocs packen eifrig mit.
Wo soll es denn hingehen?
Weit, weit weg, um Kwurky ihren Wunsch zu erfüllen.

Los geht es mit dem Taxi zum Flughafen Tegel.
Einchecken, Sicherheitskontrolle, Warten....
Draussen scheint die Wintersonne über Berlin.

In Amsterdam gibt es einen Zwischenstop, und dann geht es weiter nach Westen über den stürmischen Atlantik.
Drei kleine Murlocs finden acht Stunden Flug reichlich lang, und werden ziemlich zappelig.

Endlich, statt Ozean und Wolken Land in Sicht!
Die Maschine fliegt schon niedriger, und man kann Wellen, Strand und Sumpfgebiete erkennen.
Ob es da auch Murlocs gibt?

Nach Landung, Kofferkarussel, Zollkontrolle und einer kurzen Bahnfahrt sind alle vier glücklich und müde in der Herberge angekommen.

Und morgen, morgen geht das Abenteuer so richtig los!

Sonntag, 7. Februar 2016

Noch ein Neuankömmling!


Vor fast zwei Jahren gab es bei Freunden der MurlocEltern Nachwuchs (siehe hier), vor etwa einem Jahr nahmen sie ein kleines Murlocbaby bei sich auf, und in diesem Januar ein weiteres, weil..... ja, wie könnte man nicht?

Auf dieser Zeichnung von der großen MurlocSchwester kann man sie beide in ihrer Tragetasche sitzen sehen, wohlbehütet.
Der kleine, blaue Gleep ist der ältere von den beiden, und die lilafarbene Mork die Jüngere.


Wie man sehen kann, wurden die zwei herzlich in unsere MurlocHorde aufgenommen, beschnuppert, begrüßt, bespielt, die Tasche untersucht.... Ganz besonders Blinky war sehr überrascht, freute sich ein anderes MurlocMädchen zu treffen, das so ist wie sie!

Und wer ganz genau hinschaut, erkennt an Mork das Ergebnis von Perkys Projekt: Eine kleine Kapuzenjacke. Ist schließlich kalt hier.

Freitag, 8. Januar 2016

Perky's Projekt

Perky schwer bewaffnet
Perky hat eine Idee, und wenn Perky sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann ist sie auch nur schwer aufzuhalten, so die Erfahrung.

Da wir die kleinen Murlocs natürlich nach Kräften in der Entwicklung ihrer Kreativität unterstützen möchten, haben wir ihr selbstverständlich geholfen. Haben ihr Stoff vorgesucht, einen Schnitt, Schneiderkreide und die Schere gegeben.

Ob das jetzt alles so funktioniert, wie Perky sich das vorstellt, ist ungewiss. Vermutlich werden wir ihr noch etwas helfen müssen, die Schere ist doch arg groß für die Kleine.

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Die letzten Vorbereitungen, und dann...

Lurky setzt sich die Helferelfenmütze auf...
....wird gefeiert! Der Lachs ist gekauft, alle Geschenke eingepackt (dank Lurkys tatkräftiger Hilfe), jetzt muß nur noch der Baum geschmückt werden, und alle ein Bad nehmen (schwupps, sind sie alle weg...), und dann kann es losgehen.

...und legt mit Mama eine Nachtschicht ein, bis alles eingewickelt ist




















Den Weihnachtsbaum zu schmücken ist für die Kleinen ein großer Spaß, und sie waren dabei auch ganz fix:
Erst wird Maß genommen....

...dann wird eine Kette gebildet...
...und jetzt kann's losgehen!
Wir wünschen allen Lesern ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest!

Montag, 30. November 2015

Perky nimmt jetzt Musikunterricht

Perky war ja schon immer das Musikbegeistertste unter unseren MurlocBabies. Nun gab es am Wochenende eine ganze Menge Schnupperkursangebote an der Kestenberg-Musikschule, und Perky war natürlich an vorderster Front dabei.
Ganz besonders gefallen hat ihr dabei das Spielen auf der Koto, vielleicht auch oder gerade weil es nicht nach klassisch europäischer Notation gespielt wird.

Leider ist so eine Koto, ein japanisches Saiteninstrument, das mit den Fingern gezupft wird, ein bißchen groß für Perkys kleine Ärmchen, aber davon ließ sich Perky nicht abhalten. Und außerdem, sie wächst ja noch, ganz bestimmt!
Perky klampft auf der Koto

Mittwoch, 2. September 2015

Kochen mit MurlocOma

Mhmm, Fischfilets!
Es ist ja immens wichtig, daß die Kleinen vor allem auch Alltagsfertigkeiten erlernen und beherrschen, um sie auf ein späteres, eigenständiges Leben vorzubereiten. Die Zubereitung von gesunden und abwechslungsreichen Nahrungsmitteln gehört selbstverständlich mit dazu.

Natürlich ist es hilfreich, Interesse an diesen Tätigkeiten damit zu wecken, daß man ganz einfach Nahrungsmittel auswählt, denen sowieso kein Murloc widerstehen kann, nämlich Fisch.

Die MurlocOma, die hier ganz geduldig mit den Kleinen kocht, hat sich für eines der familienweiten Lieblingsgerichte entschieden, Chinesisch Fisch.

Nicht soviel naschen.....
Dazu werden zunächst einmal die Fischfilets in mundgerechte Happen geschnitten. Vorsicht mit dem scharfen Messer, und aufpassen, daß nicht zuviel von dem Fisch an dieser Stelle schon genascht (ahem, probiert!) wird.
Danach werden die Fischstücke in Sojasauce mariniert, und dann in Mehl gewendet, bevor sie in einer Pfanne mit reichlich Öl knusprig ausgebraten werden.
Gleichzeitig weicht man Mu-Err Pilze in heißem Wasser ein, und schält und schneidet Zwiebeln in halbe Ringe.

Endlich fertig! Perky und Lurky können es kaum erwarten.
Der gebratene Fisch kommt in eine flache Auflaufform, dazu die abgetropften Morcheln. In der heißen Pfanne werden nun die Zwiebeln glasig gebraten, dann ebenfalls in die Auflaufform gegeben, und alles wird im Ofen gar gebacken.



Serviert wird das ganze mit reichlich Reis, und einer Tomatensauce. Guten Appetit!



Mittwoch, 26. August 2015

Der größte bislang gesichtete Kuschelhaufen diesseits von Azeroth!

12 (in Worten: zwölf!) Murlocbabies auf einem Haufen, was für eine Freude! Möglich war diese Riesenkuschelei, weil erstens der kleine Slurf bei uns die Ferien verbringt während sein Papa sich auf eine wichtige Prüfung vorbereitet (und damit er auch mal wieder ganz viele Spielkameraden um sich hat), zweitens die Freundin unserer Großen bei uns übernachtet, und ihren kleinen Pflegling mitgebracht hat damit er mit den anderen spielen kann, und drittens auch noch ein befreundetes Paar mit ihrer kleinen Tochter und ihrem Murlocbaby zu Besuch kamen.
Die Kleinen hatten viel Freude und waren buchstäblich nicht zu trennen. Allein daran kann man sehen, wie immens wichtig dieses Verhalten für Murlocs offenbar ist.
Und jetzt sagen alle mal "Fiiisch"!

Samstag, 27. Juni 2015

Ganz allein gemacht!

"Guck mal, Mama, ganz allein gemacht!"
Ein weiterer Meilenstein ist erreicht, die Kleinen sind nicht nur sauber (sind sie fast alle schon lange), nein, sie sind überwiegend auch schon in der Lage, ihr Geschäft allein und selbständig zu erledigen.

Allerdings, so ganz nach Plan und Vorschrift läuft das natürlich noch nicht immer, und manchmal wird man mit einem etwas überraschenden Anblick konfrontiert, wenn man dem Ruf "Mama, bin fertig!" folgt.

Und nein, wir haben bis heute nicht herausgefunden, was mit den anderen sieben Klopapierrollen geschehen ist.

Freitag, 26. Juni 2015

Für jedes Problem eine Lösung


Aufgrund anhaltender sprachlicher Entwicklungsverzögerung haben wir uns nach Experten umgesehen (gar nicht so einfach, wenn es um MurlocKinder geht), und schließlich den zögerlichen Rat befolgt, daß eine logopädische Praxis vielleicht helfen könnte, das hartnäckige Festhalten an der dritten Person statt der ich-Form und den anhaltenden Hang zu drei-Wort-Sätzen zu beheben.

Nach eigener positiver Erfahrung haben wir uns für eine Ergotherapiepraxis in der Nähe entschieden, und unsere Kleinen dort vorgestellt. Sie wurden sofort vollkommen vorurteilsfrei angenommen, was auf jeden Fall ein guter Start ist.

Lurky in einem warmen Kirschkernvollbad
Bastelstunde!
Um nun ein vertrauensvolles Verhältnis auch zwischen den Kleinen und den Therapeuten herzustellen, beginnt die Therapie zunächst mit einigen "Aufwärmübungen" und leichter Konversation. Wie man sehen kann, haben unsere kleinen Murlocs daran durchaus ihren Spaß.

Wir werden sehen, wie es weitergeht.

Dienstag, 2. Juni 2015

Murlocs sind eine sehr soziale Spezies


...und eine häufig mißverstandene dazu, wie dieser kleine Comicstrip von Azurah aus dem jahr 2008 humorvoll aber deutlich zeigt. Da kommen sie dann alle angerannt, und wenn man sie nicht versteht, kann man sich leicht bedroht fühlen.

Dabei zeigen sie nur ein arttypisches Verhalten, das ganz offensichtlich angeboren sein muß, denn schon die kleinen Murlocs in der Murloc Nursery legen es an den Tag, ohne daß es ihnen beigebracht worden wäre. Sie bilden sogenannte "Cuddle huddle", die vermutlich dazu dienen, den Zusammenhalt des Stammes zu stärken. Das sieht dann so aus:

Unser heimischer Cuddle huddle

Bevorzugt tun sie das im Bett, in UNSEREM Bett, weil das eben nach Mama und Papa riecht. Aber auch das Sopha, oder der Teppich, scheinen ihnen geeignete Orte zu sein. Ganz besonders gerne bilden sie ihren Kuschelhaufen auch AUF Mama oder Papa. Aber so schwer sind sie ja zum Glück noch nicht.

Sonntag, 26. April 2015

Sportlicher Fehlversuch

Wir sind in der MurlocNursery ja sehr bestrebt, die Kleinen mobil zu halten, und immer wieder zu sportlicher Betätigung und Bewegung anzuhalten. Relativ einfach ist es dabei, sie zu "murloceigenen" Sportarten zu motivieren, wie vor allem Schwimmen, aber auch Klettern und Tauchen. Klar.
Dennoch versuchen wir immer wieder, ihnen auch andere Sportarten nahe zu bringen, vor allem solche, die man gemeinsam oder gar im Team spielt.

Nur der Ball, Lurky, nur der Ball....
 
Der Versuch, mit den Kleinen am letzten Wochenende Croquet zu spielen, verlief allerdings nicht so erfolgreich. Abgesehen von der Tatsache, daß sie die Schläger doch noch nicht handhaben konnten, war ihnen auch nicht klarzumachen, daß es nicht nötig ist hinter dem Ball herzukrabbeln, um sicherzustellen daß er auch wirklich durchs Tor durchgerollt ist.
 
Na gut, in ein paar Jahren probieren wir das noch mal.

Dienstag, 31. März 2015

SpreeMurlocs' Kulturreisen: Frühlingserwachen in Wörlitz


In Wörlitz an der Elbe, nahe Dessau, befindet sich das Gartenreich Wörlitz. Es ist der erste Landschaftsgarten im englischen Stil, der überhaupt je auf dem europäischen Festland gebaut wurde. Sein Initiator war Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau, der ihn schon damals auch seinen Untertanen zugänglich machte, was schlichtweg revolutionär war, genauso wie das Gartenkonzept selber.

Heutzutage zählt der Garten zum Weltkulturerbe der UNESCO, und läd Besucher auch weiterhin kostenfrei zu Spaziergängen ein. Die Schäden, die das letzte Elbhochwasser hinterließ, sind alle wieder verschwunden (worden), und der Park erstrahlt in altem Glanz.

Murlocs vor der Rousseauinsel
Auch wenn die Fähren erst ab April wieder fahren, war es dennoch lohnenswert ein paar Sonnenstrahlen einzufangen, und einen Sonntagsspaziergang der besonderen Art zu genießen.

Zwar haben die Murlockinder noch wenig Verständnis für die kultur- und kunsthistorische Bedeutung des Parks, aber es finden sich durchaus andere Attraktionen für die Kleinen.


Der Wörlitzer See im Sonnenschein
...Zum Beispiel die großen
Wasserflächen, die den Charakter des Parks bestimmen.

Die nähe zur Elbe, und die Tatsache daß der Park auf den ehemaligen Elbauen angelegt wurde, machen sie erst möglich. Leider ist das auch genau der Grund, warum der Park schon mehrfach in seiner Geschichte ein Elbhochwasser abbekommen hat.


Die Gewässer des Parks befinden sich in einem sauberen, gesunden Zustand, und weisen einen großen Reichtum an Fischen, Muscheln, und anderen Bewohnern auf.


"Lurky war niß! Wirkliß!"
Äh, sagten wir gerade Muscheln? Genau, ja. Die.

Zu Lurkys Verteidigung muß gesagt werden, daß auch die zahlreichen Wasservögel in dem Gebiet den Muscheln zuleibe rücken und sich an dieser reich gedeckten Tafel gern bedienen.


"Kwurky hat Hößen! Mann hat kein Hößen?"

Mit den Kunstgegenständen im Garten konnten die kleinen Murlocs durchegehend eher weniger anfangen, wie wir hier sehen können.

Warum der Mann denn kein Höschen anhatte, war eine Frage die die kleine Kwurky noch einige Stunden nicht losließ.

Aber jede Beschäftigung mit Kunst muß ja irgendwann einmal anfangen. Und wer weiß, vielleicht entdeckt die Kleine ja noch eine Ader für Antiquitäten.


Wie dem auch sei, wir finden, der Wörlitzer Park ist zu jeder Jahreszeit, aber ganz besonders an einem sonnigen Frühlingstag, ein lohnendes Ausflugsziel.


Frühlingsboten