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Dienstag, 31. Mai 2016

Panzer-Jagd-Klettern

Murlocmama und Murlocpapa sind beim Wandern über einen Jagdpanzer gestolpert. Was für ein Random Encounter! Oder war es doch eine Quest? Papa schwieg sich aus.

Die üblichen Verdächtigen waren auch dabei. Während der Lurky bei der Murlocmama in der Tasche saß, hatte Kwurky einen Ausflug in ihrem tollen neuen "SOOO GRÜN" Rucksack den sie sich kaufen durfte und den Papa tragen musste. Anders als der Lurky, traute sich Kwurky aber nicht weiter als bis als an das Fahrwerk des "FALSCH-GRÜN" Fahrzeugs.

Lurky hingegen saß auf und erkletterte auch die höchste Höhe des SU-100 und war plötzlich darin verschwunden. Zum Glück fuhr und schoss der auf den T34 basierende JaPz aber nicht mehr. Irgendwann kam Lurky dann wieder heraus.

"Bumm!" war ein neues Wort was beide schnell lernten und zu ernsthaften Diskussionen mit Mama zum Thema Kriegspiel führte.Papa versprach den beiden Kleinen heimlich mal wieder World of Tanks zu spielen und sie zuschauen zu lassen. :-) 






Dienstag, 29. September 2015

Sommererinnerungen: Weltkulturerbe Schloß Kloster Corvey


Das romanische Westwerk aus lokalem Sandstein
Seit 2014 gehören das Schloß und ehemalige Kloster Corvey zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Grund genug bei unserem letzten Aufenthalt in Niedersachsen diesem Kleinod mal wieder einen Besuch abzustatten, liegt der letzte doch schon mehr als 30 Jahre zurück, damals, als die MurlocMama selber noch ein Kind war.

Kommt man von Westen auf die Anlage zu, präsentiert sich neben der barocken Abteifassade das wuchtige, romanische Westwerk der Kirche mit seinen beiden nachträglich hinzugefügten Turmhauben. Trotz sommerlicher Hochsaison und bestem Wetter empfängt einen eine Oase der Ruhe hinter den Klostermauern, die das Gelände umfrieden.

Um mehr über die Geschichte und die baulichen Bestandteile der Abtei zu erfahren, empfiehlt es sich, bei einer der täglichen Führungen mitzumachen.

Lurky steckt die Nase aus dem Korb
Los geht es im Kreuzgang des Klosters, auf dem Boden erkennt man den typischen roten Weser-sandstein. Neugierig reckt Lurky hier die Nase aus dem Korb, damit er auch nichts verpaßt.
Weiter geht es in das Westwerk, das ursprünglich mehrere Räume für die Hofhaltung des Kaisers beherbergte, denn das Kloster fungierte gleichzeitig als Pfalz. Es war sozusagen ein vorgeschobener Außenposten des Heiligen Römischen Reiches zur Christianisierung und Zivilisation des Ostens, der zu dem Zeitpunkt noch weitgehend von eisenzeitlichen Heiden bewohnt war. Das Kloster, für das extra Mönche aus dem französischen Corbeille ins Gebiet der Niedersachsen zogen, brachte zum ersten Mal Errungenschaften wie Bücher und romanische Baukunst in die düsteren Waldlandschaften zwischen Weserbergland und Harz.
Entsprechend programmatisch, und ein wenig überraschend, ist die bildliche Ausgestaltung des erhaltenen Raumes im Westwerk: Nicht kirchliche Bildnisse, sondern Illustrationen klassischer Werke (in diesem Fall Homers Odyssee) schmückten Wände und Decken. Ein klein wenig von den ursprünglichen Fresken kann man noch bewundern.
Das zierliche spätromanische Kreuzrippengewölbe

Als nächstes geht es in die barock umgestaltete Abteikirche. Auch hier wieder der schöne, rote Sandstein, kombiniert mit herrlichem Blau, oft als "falscher Marmor" auf Holz und Stein.

Die Baukunst hat Lurky hier weniger beeindruckt, aber das Blau gefiel ihm schon sehr. Barocke Altäre, Kanzeln und Heiligenfiguren sind halt nicht so seins, vor allem, wenn man nicht darauf herumklettern darf.

Und was antwortet man dem Kleinen bloß, wenn er fragt, warum es denn keine Engelchen mit Kiemen gäbe?



Ein barocker Beichtstuhl. Lurky hat natürlich gar nichts zu beichten.
Da unten is Wasser im Garten!
Was da wohl drin rumschwimmt?





















Nach der Kirche geht die Führung in der ersten Etage des früheren Abteigebäudes weiter. Mit der Säkularisation im Jahre 1804 kam das Kloster in Privatbesitz, und diente fortan nicht mehr einem Fürstbischof, sondern einer Familie als Wohnsitz.

Entsprechend wurden die Räume in den Folgejahren "modern" eingerichtet, mit kostbaren französischen Tapeten, hochmodernen Heizöfen und neuen Möbeln ausgestattet.

In diesem Zustand dienten die Räumlichkeiten dann auch Hoffmann von Fallersleben und seiner Familie als Wohnung, der hier für den neuen Besitzer des Schlosses dessen umfangreiche Bibliothek betreute. Zugegeben, das ist ein Arbeitsplatz, den ich auch gern hätte. Für DIE Aussicht lebe ich auch mit den "alten" Möbeln, ehrlich! *hust*
In dieses schöne Biedermeierbett passen alle Murlocbabies UND die Eltern
Ein paar von den vielen, vielen Büchern
Draußen wartet noch der Garten darauf, erkundet zu werden. Heute nur noch ein Bruchteil der ursprünglichen Parkanlagen, besteht er zumeist aus gepflegtem Rasen, ein paar Blumenrabatten, alten Bäumen, und hinter dem Schloß ein paar verwunschene Überreste der einstigen Nutzgärten, in denen für das Kloster Obst und Gemüse angebaut wurde.

Hier ist der kleine Racker dann entwischt, und schwupps, dieser Dame auf ihr Buch geklettert. Hier war aber auch kein kostbarer Anstrich in Gefahr, und darum gab es hier auch keinen Ärger für den Klettermaxen.

Und dann, zum krönenden Abschluß, kam der Höhepunkt für den Lurky: Nicht Kunst oder so Zeugs.... Nein, endlich, endlich, durfte er in der Weser planschen. Bei dem Sonnenwetter eine herrliche Abkühlung.

Und DAS interessiert den Kleinen doch viel mehr:
Direkt hinter dem Schloß fließt die Weser




Mittwoch, 27. Mai 2015

Heimwärts nach Norden

Ein "Schwiizr Knuddl-Huufe"
Am Mittwoch war es dann schon so weit, der Besuch ging zuende und die Heimreise stand an.

Die drei Kleinen kuschelten nochmal gaaaanz ausgiebig miteinander, um sich zu verabschieden. Dann mußen aber auch schon Koffer und Tasche gepackt werden, und auf ging es zum Bahnhof in Baden.

Wie für Perky gemacht
Von dort ging es per Regionalzug zum Flugahfen in Zürich. Vor allem Perky nutzte die Gelegenheit, das Limmattal noch einmal an sich vorbeiziehen zu lassen, und dabei den einen oder anderen Ort, der in den letzten fünf Tagen besucht worden war, zu erspähen.

Schuhe aus und Gürtel ab, bitte.
Am Flughafen angekommen suchten die drei Reisenden erstmal das korrekte Abflug-Gate, und ließen die stringenten Sicherheits-kontrollen über sich ergehen.

Dann hieß es Warten, bis man das Flugzeug besteigen durfte.

Finger weg von der Gurtschlließe, Lurky!
Zum Start wurden natürlich auch die beiden Kleinen ordnungs- gemäß angeschnallt. Aber lange blieben sie so nicht sitzen, denn während draußen so spektakulär wie man es nur an der Tropopause sehen kann die Sonne im Westen versank, schliefen die drei kleinen Murlocs vor lauter Müdigkeit bald ein, und merkten nichtmal, daß sie wieder in Berlin ankamen.

Der MurlocPapa holte die drei Reisenden in Tegel ab, und kurz nach Mitternacht waren alle im heimischen Bett.

Montag, 25. Mai 2015

Natur und Nervenkitzel: Auf der Lägern

Perky weiß noch nicht was sie davon halten soll
Nachdem vorgestern ein Tag Pause eingelegt wurde, damit sich müde Füße erholen konnten, und Perky tatsächlich "My little Pony" guckte weil es draußen trüb und nieselig war, schien gestern wieder die Sonne, und nach dem Frühstück wurde zarte Haut mit Sonnenachutz versehen und dann ging es per freundlichem Familienfahrservice zum Parkplatz am Dorfrand von Regensberg, direkt am Waldrand, und von da aus hinauf auf die Lägern.


Ein ganzer Wald voller Bärlauch (und dem entsprechenden Aroma)
 Zunächst verlief der Weg noch sanft und breit durch frühlingsgrünen Buchenhochwald, denn schließlich ist das hier auch die Zufahrt für die Radarstation auf dem Kamm der Lägern.
Aber sobald diese erreicht war, ging plötzlich nur noch ein kaum ellenbreiter Wanderpfad weiter durch den Wald auf dem Kamm entlang.


Erste Kletterpartie von vielen
Und schon kamen die ersten spannenden Stellen, die für Murlocs und Menschen deutlich heraus-fordernder waren als der breite Waldweg.
Mehrfach ging es über nackte Felsen bergauf.







Ausruhen und gucken
Zur Belohnung gab es einige Zeit später auf einem Höhenrücken eine famose Aussicht und eine Bank in der Sonne, wo man kurz rastete und viel trank.

Der Blick ging bis Zürich und weiter, und auf der anderen Seite bis zum Bodensee. Spektakulär.


Bratwurst vom Lagerfeuer!
Und noch ein oder zwei Kilometer weiter wurde dann richtig pausiert, Feuerholz gesammelt, und in einer der zahlreich vorhandenen Feuerstellen ein Lagerfeuer entfacht.

Kurz darauf brieten Wurst und Brot über den Flammen.








Das ist der Weg. Wirklich. Amtlicher Wanderweg.
Aber noch war es nicht geschafft, hinter einem Hinweisschild, welches deutlich warnte daß man nur weitergehen sollte, wenn man schwindelfrei ist, ging es auf dem treffend "Felsengrat" benannten Stück des Bergkammes weiter Richtung Westen.

Immer mal wieder fanden sich auf die Felsen gepinselt die Farbmarkierungen des Wanderweges, damit man nicht etwa denkt, den Weg längst versehentlich verlassen zu haben. Nein, das hier IST der Wanderweg, bittesehr. Man kann auch nicht wirklich davon abkommen, denn sowohl rechts als auch links, direkt neben dem Fels an dem die Murlocs hier lehnen, geht es erstmal runde 50m steilst bergab.

Hier waren die Kleinen fast im Vorteil, denn sie waren wenigstens nicht selbst schon breiter als der Weg. Äh... Pfad. Oder wie man das nun nennen mag.

Auf jeden Fall wurden die Mühen und der Nervenkitzel reich belohnt durch beeindruckende Ausblicke und wunderschöne Blumen fast auf jedem Meter des Weges, wie man unten sehen kann.

Runde sechs Stunden später war die Heimatbasis wieder erreicht, alle Expeditionsteilnehmer waren müde und durstig, aber stolz.
Und heute werden die überbeanspruchten Waden, Knöchel und Füße geschont.

Himmlisch duftende Wildrosen

Blick über das Limmattal
Tiefdunkle wilde Akelei, nur eine von buchstäblich hundert Farben,
die man entlang des Weges bestaunen kann
Ein bißchen Urwald

Freitag, 22. Mai 2015

Alte Steine und viele Stufen

Für kleine Murlocs sind die Stufen verflixt groß
Tag zwei der Expedition in die Schweiz brachte erstmal mehr Kuscheln und Spielen mit Gurkli. Nach dem Frühstück machten sich dann alle zu Fuß auf, die Umgebung zu erkunden. Es ging entlang der Limmat nach Baden, und dann hinauf zur Ruine Stein.

Das bedeutet Treppen. Viiiele Treppen. Etwa auf der Hälfte gaben die Kleinen auf und ließen sich dann doch lieber im Rucksack tragen.


Fast geschafft, die Ruine ist erreicht, und man hat schonmal einen famosen Ausblick über das Limmattal, mit den Gemeinden Wettingen und Baden.
Und natürlich die alten Balken und Gemäuer selber, auf denen man herumklettern und nach unten schauen konnte.

Vorsicht, Perky!






Gurkli zeigt stolz seine Heimat
































Aber es geht noch ein Stück weiter nach oben, und auch das letzte Wegstück wurde noch mit Gusto (im Rucksack) in Angriff genommen.

Unterwegs wurden Eidechsen, die sich in der Sonne ahlten, und blühende Wildkräuter bewundert.
So sehen Helden aus















Drei Murlocs ganz oben: Das riecht nach Sommerlaune, alles grün auf Wiesen und Bergrücken, blauer Himmel mit Wölkchen, und eine frische Brise.
Die Ruine Stein ist zur Gänze erobert.

Auf dem Rückweg mußte dann aber die MurlocMama wieder den Rucksack mit den drei Kleinen tragen. Und jetzt sind alle ziemlich müde.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Murlocs auf Reisen: Wettingen bei Zürich

Heute machen sich zwei kleine Murlocs und die MurlocMama bei sonnigem Wetter vom Flughafen Tegel aus auf den Weg in die Schweiz, nach Wettingen, um genau zu sein.

Zwar gestaltete sich der Weg zum Flughafen aufgrund des S-Bahnstreiks unnötig lang (90 Minuten), dafür war der Flug aufgrund von Rückenwind überpünktlich und landete schon nach 70 Minuten in Zürich. So ist das in modernen Zeiten...

Man lernt ja nie aus: 3,3 Liter Treibstoff also pro 100 Passagier-kilometer. Ja, gut, ich weiß nicht, ob die dann auch Murlocs mitzählen. Vermutlich nicht. Aber mal ehrlich: Mit dem Auto sähe das anders aus. Ganz anders. Selbst bei einem oder sogar zwei weiteren Mitfahrern wäre ich mit dem Auto noch im Hintertreffen, ganz davon abgesehen, daß ich Stuuuuunden länger gebraucht hätte, und es viel anstrengender gewesen wäre, zumindest für den Fahrer. Erst bei drei zusätzlichen Passagieren würde der Wert für das Auto annähernd ähnlich aussehen (vorausgesetzt ich fahre auf der Autobahn), und nur bei voller Besetzung mit einem Fahrer und vier Mitfahrern würde ich das schlagen, zumindest bei unserem Auto.

Aber so ein Flug hat ja noch andere Vorteile, außer dem offensichtlichen, daß man die Distanz mit Aussicht auf Wolken-landschaften und straaaahlend blauen Himmel zurücklegt. Nein, bei Air Berlin bekommt man tatsächlich noch Getränke und Knabberkram serviert. Eine richtige Mahlzeit kann man vorbestellen, oder man bringt sich einfach Schnittchen mit. Eins für Mama, eins für Perky, und Lurky hat sich mit den Pizzacrackern aus dem Staub gemacht. Dazu gab es Tomatensaft, traditionelle Wahl der MurlocMama auf Flügen.

Man muß der Air Berlin (mindestens dieser Schweizer Crew) lassen, man fühlt sich willkommen an Bord. Schon beim Einsteigen wurde man vom Kapitän persönlich begrüßt, und nach der Landung in Zürich wiederholte sich das, nur umgekehrt. Freundlich und souverän stand der Kapitän in der offenen (!) Cockpittür und verabschiedete die aussteigenden Fluggäste. Ja, und dann.... passierte was passieren mußte. Die Kleinen waren neugierig, aber da der Flieger ja am Boden stand, war ihnen auch niemand böse.

Weiter ging es mit der Bahn, im Panoramawagen, jay! Über Oerlikon, weitere Vororte von Zürich, an der Limmat entlang nach Wettingen.


Was ist in Wettingen? Jaaa..... Da wohnt Gurkli mit seiner MurlocMama!


Gurkli hat Besuch!

Dienstag, 31. März 2015

SpreeMurlocs' Kulturreisen: Frühlingserwachen in Wörlitz


In Wörlitz an der Elbe, nahe Dessau, befindet sich das Gartenreich Wörlitz. Es ist der erste Landschaftsgarten im englischen Stil, der überhaupt je auf dem europäischen Festland gebaut wurde. Sein Initiator war Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau, der ihn schon damals auch seinen Untertanen zugänglich machte, was schlichtweg revolutionär war, genauso wie das Gartenkonzept selber.

Heutzutage zählt der Garten zum Weltkulturerbe der UNESCO, und läd Besucher auch weiterhin kostenfrei zu Spaziergängen ein. Die Schäden, die das letzte Elbhochwasser hinterließ, sind alle wieder verschwunden (worden), und der Park erstrahlt in altem Glanz.

Murlocs vor der Rousseauinsel
Auch wenn die Fähren erst ab April wieder fahren, war es dennoch lohnenswert ein paar Sonnenstrahlen einzufangen, und einen Sonntagsspaziergang der besonderen Art zu genießen.

Zwar haben die Murlockinder noch wenig Verständnis für die kultur- und kunsthistorische Bedeutung des Parks, aber es finden sich durchaus andere Attraktionen für die Kleinen.


Der Wörlitzer See im Sonnenschein
...Zum Beispiel die großen
Wasserflächen, die den Charakter des Parks bestimmen.

Die nähe zur Elbe, und die Tatsache daß der Park auf den ehemaligen Elbauen angelegt wurde, machen sie erst möglich. Leider ist das auch genau der Grund, warum der Park schon mehrfach in seiner Geschichte ein Elbhochwasser abbekommen hat.


Die Gewässer des Parks befinden sich in einem sauberen, gesunden Zustand, und weisen einen großen Reichtum an Fischen, Muscheln, und anderen Bewohnern auf.


"Lurky war niß! Wirkliß!"
Äh, sagten wir gerade Muscheln? Genau, ja. Die.

Zu Lurkys Verteidigung muß gesagt werden, daß auch die zahlreichen Wasservögel in dem Gebiet den Muscheln zuleibe rücken und sich an dieser reich gedeckten Tafel gern bedienen.


"Kwurky hat Hößen! Mann hat kein Hößen?"

Mit den Kunstgegenständen im Garten konnten die kleinen Murlocs durchegehend eher weniger anfangen, wie wir hier sehen können.

Warum der Mann denn kein Höschen anhatte, war eine Frage die die kleine Kwurky noch einige Stunden nicht losließ.

Aber jede Beschäftigung mit Kunst muß ja irgendwann einmal anfangen. Und wer weiß, vielleicht entdeckt die Kleine ja noch eine Ader für Antiquitäten.


Wie dem auch sei, wir finden, der Wörlitzer Park ist zu jeder Jahreszeit, aber ganz besonders an einem sonnigen Frühlingstag, ein lohnendes Ausflugsziel.


Frühlingsboten
 

Freitag, 6. September 2013

Spreemurlocs' Wanderungen durch die Mark Brandenburg: Naturkundemuseum Berlin

Ein kleiner Raubsaurier, sicher hinter Glas
Das Naturkundebmuseum in Berlin ist eine alte Einrichtung aus wilhelminischer Zeit, mit großen Vitrinen aus Glas und Holz, aber vor allem ist es bekannt für die riesigen Dinosaurierskelette, die in einer großen Halle publikumswirksam ausgestellt sind.

Und kaum daß man das Museum betreten hat, sieht man sie auch schon, die Hauptattraktion. Leider dürfen selbst kleine Murloc-Kinder nicht darauf herumklettern, aber man kann sie von allen Seiten betrachten, denn man kann drumherum gehen.

Das riesige Skelett mitten in der Haupthalle

Aus der Perspektive eines Murlocbabies (also aus Bodennähe) wirken die Überreste der riesigen Tiere noch viel eindrucksvoller als sie es ohnehin schon sind. Jeder Zehenknöchel ist ebenso groß wie sie selber, von den massiven Oberschenkelknochen und riesenhaften Rippen ganz zu schweigen. Entsprechend beeindruckt waren die beiden Racker dann auch, und es dauerte eine ganze Weile, bis wir weitergehen konnten.








Meeeeeerestiere! Sehen die lecker aus!

Schnörki studiert den Aufbau eines Fischskelettes
Die nächste Attraktion waren große Vitrinen mit allerlei toten Tieren darin, wobei Lurky und Schnörki natürlich zielstrebig auf die Meerestiere zusteiuerten. Der Hummer war riiiiiesig, so einen großen hatte selbst die MurlocMama noch nicht gesehen (oder gegessen).

Auch gab es spannendes zu anderen Meeresbewohnern zu erfahren: Wo gleichen sich und wo unterscheiden sich die Skelette verschiedener schwimmender Tiere im Meer? Zu sehen waren Ein Pinguin, eine Robbe, ein Delphin, ein Thunfisch und eine Meeresschildkröte (glaube ich).

Das ursprüngliche reine Zurschaustellen der Sammlung von vielen, vielen Tieren in übermannshohen Vitrinen wurde zugunsten einer informativen Ausstellung aufgegeben, die unterschiedliche Aspekte der Diversität der Lebensformen auf der Erde anhand von zahlreichen Exponaten bbeleuchtet und Ähnlichkeiten erklärt.

Unfälle passieren.... Lurky wird von einem Dinosaurier gefressen?
Einige Ausstellungs-stücke sind sogar so wirkungsvoll geraten, daß sie für kurze Schreckmomente sorgten, kaum daß man sich nur einmal schnell umdrehte.
Sowohl Murlocbaby als auch Exponat blieben zum Glück unbeschadet.


Und weil das alles so spannend war, und Lurky die Kinder einer Schulklasse dabei beobachtete, wie sie sich in das Gästebuch eintrugen und auch Zeichnungen darin hinterließen, wollte er sich unbedingt auch verewigen. Was er dann auch tat.
Nach einem spannenden und lehrreichen Besuch
bwird ein Eintrag im Gästebuch hinterlassen
Museum für Naturkunde, Invalidenstraße 43, zu erreichen am besten über den gleichnamigen U-Bahnhof auf der Linie 6.
Geöffnet Dienstag bis Sonntag von 1000 bis 1800, Eintritt für Erwachsene 6 Euro, ermäßigt für Kinder, Murlocs, und andere Ermäßigungsberechtigte 3,50 Euro

Ach ja, es gibt auch noch informatives zur Enstehung der Erde, der Entwicklung des Lebens, eine Mineraliensammlung... aber das fanden die beiden Racker nicht so spannend.