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Mittwoch, 31. August 2016

Kaffee, Kuchen und Keramik

Zwei MurlocKinder mit besten Manieren
So ein richtiges Café ist ja im allgemeinen ein Hort vorjahrundertlicher Gemütlichkeit, von den Räumlichkeiten über die Mübel bis hin zu den Spitzenhäubchen der Bedienung.

Gut, also Spitzenhäubchen gibt es im Herbsthofcafe in Fredelsloh nicht, aber tatsächlich jede Menge alter Möbel aus dunklem, geschwungenen Holz, samtbezogene Sofas mit spitzendekorierten Kissen darauf, und Geschirr mit Goldrand oder Rosen drauf.


Mhmmm, Sahnetorte!
Die Atmosphäre ist selbst in den Ferien ruhig-entspannt, und auch wenn die Auswahl an Kuchen nur drei selbstgebackene Torten (natürlich jeden Tag andere) und einen Blechkuchen von hervorragender Qualität umfaßt, ist doch für jeden Geschmack immer etwas dabei.

Dazu gibt es, na logisch, Kaffee in verschiedenen Varianten, heiße Schokolade und diverse Tees.



Lurky will Fisch
Ja, und dann ist da noch die kleine Besonderheit des Cafés: Ein angeschlossener kleiner Kuriositäten- und Antiquitäten-laden.

Und dieser Laden hatte... Kugelfische!
Von denen konnte sich Lurky gar nicht mehr trennen.

Erst ein ausgiebiges Probekuscheln führte zu dem Ergebnis, daß sie leider überhaupt nicht kuschelig sind. Naja, bei Keramikfischen kein Wunder.

Dienstag, 31. Mai 2016

Frühling im Amstelpark

Amsterdam ist eine schöne Stadt, und besonders im Frühling laden die vielen Parks und Wasserläufe zum Spazieren und Erkunden ein.

Heute auf der Liste: Der Amstelpark.
Südlich des Messegeländes gelegen, ist er von der Station RAI aus leicht zu Fuß zu erreichen, und bietet viel Grün und Szenerie zu entdecken.




Fangen wir mal damit an, daß es auch hier extrem viele Gewässer gibt, die harmonisch in den Park eingebettet sind, und kleine Murlocs zum Spielen und Plantschen einladen. Dazu gibt es Fische und viele Sorten Wasservögel und -pflanzen.


Spielplätze gibt es auch... Die sind natürlich an einem sonnigen Tag gut besucht, aber unsere Murlocs fielen fast gar nicht auf, und fanden auch etwas für sich zum Spielen und Klettern.







Ja, und dann, dann sind da noch die EIER..... Ja, genau, Eier. Im ganzen Park versteckt, unter Bäumen, neben Hecken, und in Beeten warten sie darauf, entdeckt zu werden. So ein bißchen wie Ostern, nur größer, und das ganze Jahr über.


Perky und Lurky fanden sie ganz große Klasse.

Panzer-Jagd-Klettern

Murlocmama und Murlocpapa sind beim Wandern über einen Jagdpanzer gestolpert. Was für ein Random Encounter! Oder war es doch eine Quest? Papa schwieg sich aus.

Die üblichen Verdächtigen waren auch dabei. Während der Lurky bei der Murlocmama in der Tasche saß, hatte Kwurky einen Ausflug in ihrem tollen neuen "SOOO GRÜN" Rucksack den sie sich kaufen durfte und den Papa tragen musste. Anders als der Lurky, traute sich Kwurky aber nicht weiter als bis als an das Fahrwerk des "FALSCH-GRÜN" Fahrzeugs.

Lurky hingegen saß auf und erkletterte auch die höchste Höhe des SU-100 und war plötzlich darin verschwunden. Zum Glück fuhr und schoss der auf den T34 basierende JaPz aber nicht mehr. Irgendwann kam Lurky dann wieder heraus.

"Bumm!" war ein neues Wort was beide schnell lernten und zu ernsthaften Diskussionen mit Mama zum Thema Kriegspiel führte.Papa versprach den beiden Kleinen heimlich mal wieder World of Tanks zu spielen und sie zuschauen zu lassen. :-) 






Sonntag, 24. April 2016

Gartenwetter = Baseballwetter

Jaaaa, so ähnlich, und jetzt nur noch ein bißchen weiter.
Endlich ist das Wetter etwas wärmer, und wenn man ein wenig wartet, auch der Rasen fast trocken.

Grund genug für Perky, ihre aus New York mitgebrachte Baseballgrundausstattung auszuprobieren sobald es auch nur einigermaßen trocken war draußen.

Obwohl keiner der drei die Regeln wirklich verstanden hatte, und es auch mit den Wurfkünsten noch nicht weit her war, hatten sie allen einen Riesenspaß.

Und es heißt ja nicht umsonst, Übung macht den Meister.
Der Sommer kommt  ja erst noch.
Hochmotiviert bei der Sache.
Leider kam noch kaum ein Ball wirklich soweit....

Donnerstag, 21. April 2016

Achtung, Fangfisch!

Wir bitten den aufgetretenen Fehler zu entschuldigen, der diesen Post zunächst ohne Inhalt erscheinen ließ.
Vielen Dank.

Neulich waren wir mit einigen der Kleinen bei einem Sportausstatter, ein paar nötige Dinge kaufen. Die MurlocKinder verteilten sich natürlich nahezu sofort im ganzen Laden, um Rollschuhe, Fahrradhelme und Zelte auszuprobieren.
Und Lurky? Lurky verschwand in der Angelabteilung, während Mama einen Badeanzug anprobierte.
Kann da was schiefgehen? Und ob!

Nicht DEN Fisch, Lurky, NEIIIIIN!
Da war dann mal eben ein schneller Spurt und ein Hechtsprung angesagt, gerade noch rechtzeitig um den Kleinen davor zu bewahren, einen Köder samt Haken zu schlucken!
Das wäre eine Katastrophe gewesen.
Die sehen aber auch fies appetitlich aus, genau wie sie sollen... Fallen halt nicht nur Fische drauf rein.

Montag, 29. Februar 2016

Eine große Prise Kultur: Das Met Museum

Eindrucksvoll schon von außen
Egal, wie kurz man in New York ist, das Met Museum sollte auf keinem Reiseplan fehlen, auch wenn man, zugegebenermaßen, in dem Museum allein mehrere Tage verbringen kann.
Flügel um Flügel mit weltberühmten Artefakten kann man durchstreifen, trifft dabei auf viele "alte Bekannte", die man aus Bildbänden oder von Kuntsdrucken kennt.
Für jeden Geschmack ist etwas dabei, vom alten Ägypten über Konstaninopel, das europäische Mittelalter, den vorderen und fernen Orient, bis hin zu Barock, Klassizismus und Art Noveau. Das Gebäude ist groß genug, um sich darin zu verlaufen, mehrfach. Der hilfreiche Ratschlag eines befragten Museumswächters dazu: "Do youself a favour, forget the ground plan." Aha.
Mit diesem Ratschlag bewaffnet (UND einem ground plan, sicher ist sicher) machten wir uns an eine weiteren sehr kalten Tag auf, um Geschichte zu entdecken.
Männer, Kühe, Sarkophage. Keine Murlocs. Bäh.
Münzen sind gerade nicht die größte Gefahr für diese Fische...
Unser Weg führte durch die Ägypten-Abteilung (immerhin eine Kultur, deren Existenz ohne den Fluß an dem sie sich entwickelte, nicht denkbar gewesen wäre, und die untrennbar mit ihm verwoben war) langsam, aber stetig in die Abteilung mit den asiatischen Sammlungen.


Bevor wir zu Ming-Vasen und Bildrollen vordringen konnten, entdeckte Lurky etwas spannenderes, und wir konnten ihn gerade noch eben davon abhalten, den Zierfischbestand des Museums zu verringern.


Ein Lacktablett mit Fischen
Man konnte es getrost den Kleinen überlassen, in der ganzen unüberschau- baren Zahl an ausgestellten Artefakten diejenigen zu finden, auf denen Fische abgebildet waren. Es waren nicht wenige.

Eine gelbgrüne Vase (ohne Fisch!) gefiel Kwurky besonders



Nochmaaaaal! Und Perky auuuuuch!

























Aber der wirkliche Höhepunkt des ganzen Museumsbesuches zumindest für Lurky und Perky kam ganz am Ende, kurz bevor wir unsere Jacken wieder an der Garderobe abholten: Meterlange Treppengeländer aus glattpolierter Bronze, mit anständigem Gefälle, und sogar eingebauten Kurven!
Wir haben eine Weile gebraucht, bis wir hier endlich weiterkamen. Die einzige, die das nicht so sehr interessierte, war Kwurky.
Sagte sie zumindest.

Dienstag, 29. September 2015

Sommererinnerungen: Weltkulturerbe Schloß Kloster Corvey


Das romanische Westwerk aus lokalem Sandstein
Seit 2014 gehören das Schloß und ehemalige Kloster Corvey zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Grund genug bei unserem letzten Aufenthalt in Niedersachsen diesem Kleinod mal wieder einen Besuch abzustatten, liegt der letzte doch schon mehr als 30 Jahre zurück, damals, als die MurlocMama selber noch ein Kind war.

Kommt man von Westen auf die Anlage zu, präsentiert sich neben der barocken Abteifassade das wuchtige, romanische Westwerk der Kirche mit seinen beiden nachträglich hinzugefügten Turmhauben. Trotz sommerlicher Hochsaison und bestem Wetter empfängt einen eine Oase der Ruhe hinter den Klostermauern, die das Gelände umfrieden.

Um mehr über die Geschichte und die baulichen Bestandteile der Abtei zu erfahren, empfiehlt es sich, bei einer der täglichen Führungen mitzumachen.

Lurky steckt die Nase aus dem Korb
Los geht es im Kreuzgang des Klosters, auf dem Boden erkennt man den typischen roten Weser-sandstein. Neugierig reckt Lurky hier die Nase aus dem Korb, damit er auch nichts verpaßt.
Weiter geht es in das Westwerk, das ursprünglich mehrere Räume für die Hofhaltung des Kaisers beherbergte, denn das Kloster fungierte gleichzeitig als Pfalz. Es war sozusagen ein vorgeschobener Außenposten des Heiligen Römischen Reiches zur Christianisierung und Zivilisation des Ostens, der zu dem Zeitpunkt noch weitgehend von eisenzeitlichen Heiden bewohnt war. Das Kloster, für das extra Mönche aus dem französischen Corbeille ins Gebiet der Niedersachsen zogen, brachte zum ersten Mal Errungenschaften wie Bücher und romanische Baukunst in die düsteren Waldlandschaften zwischen Weserbergland und Harz.
Entsprechend programmatisch, und ein wenig überraschend, ist die bildliche Ausgestaltung des erhaltenen Raumes im Westwerk: Nicht kirchliche Bildnisse, sondern Illustrationen klassischer Werke (in diesem Fall Homers Odyssee) schmückten Wände und Decken. Ein klein wenig von den ursprünglichen Fresken kann man noch bewundern.
Das zierliche spätromanische Kreuzrippengewölbe

Als nächstes geht es in die barock umgestaltete Abteikirche. Auch hier wieder der schöne, rote Sandstein, kombiniert mit herrlichem Blau, oft als "falscher Marmor" auf Holz und Stein.

Die Baukunst hat Lurky hier weniger beeindruckt, aber das Blau gefiel ihm schon sehr. Barocke Altäre, Kanzeln und Heiligenfiguren sind halt nicht so seins, vor allem, wenn man nicht darauf herumklettern darf.

Und was antwortet man dem Kleinen bloß, wenn er fragt, warum es denn keine Engelchen mit Kiemen gäbe?



Ein barocker Beichtstuhl. Lurky hat natürlich gar nichts zu beichten.
Da unten is Wasser im Garten!
Was da wohl drin rumschwimmt?





















Nach der Kirche geht die Führung in der ersten Etage des früheren Abteigebäudes weiter. Mit der Säkularisation im Jahre 1804 kam das Kloster in Privatbesitz, und diente fortan nicht mehr einem Fürstbischof, sondern einer Familie als Wohnsitz.

Entsprechend wurden die Räume in den Folgejahren "modern" eingerichtet, mit kostbaren französischen Tapeten, hochmodernen Heizöfen und neuen Möbeln ausgestattet.

In diesem Zustand dienten die Räumlichkeiten dann auch Hoffmann von Fallersleben und seiner Familie als Wohnung, der hier für den neuen Besitzer des Schlosses dessen umfangreiche Bibliothek betreute. Zugegeben, das ist ein Arbeitsplatz, den ich auch gern hätte. Für DIE Aussicht lebe ich auch mit den "alten" Möbeln, ehrlich! *hust*
In dieses schöne Biedermeierbett passen alle Murlocbabies UND die Eltern
Ein paar von den vielen, vielen Büchern
Draußen wartet noch der Garten darauf, erkundet zu werden. Heute nur noch ein Bruchteil der ursprünglichen Parkanlagen, besteht er zumeist aus gepflegtem Rasen, ein paar Blumenrabatten, alten Bäumen, und hinter dem Schloß ein paar verwunschene Überreste der einstigen Nutzgärten, in denen für das Kloster Obst und Gemüse angebaut wurde.

Hier ist der kleine Racker dann entwischt, und schwupps, dieser Dame auf ihr Buch geklettert. Hier war aber auch kein kostbarer Anstrich in Gefahr, und darum gab es hier auch keinen Ärger für den Klettermaxen.

Und dann, zum krönenden Abschluß, kam der Höhepunkt für den Lurky: Nicht Kunst oder so Zeugs.... Nein, endlich, endlich, durfte er in der Weser planschen. Bei dem Sonnenwetter eine herrliche Abkühlung.

Und DAS interessiert den Kleinen doch viel mehr:
Direkt hinter dem Schloß fließt die Weser




Sonntag, 21. Dezember 2014

Eine Prise Kultur und etwas Indiana Jones, bitte.

 
Murlocs in Side
Noch einen weiteren Tag hielt das gute Wetter, und das mußte genutzt werden! Zu Fuß ging es am Strand entlang 10km zu der Halbinsel, auf der sich die Ruinen der antiken Stadt Side befinden.

Direkt am Meer stehen die wiederaufgestellten Überreste des Apollontempels, der sich direkt neben dem antiken Hafen befand. Er ist ein beliebtes Fotomotiv, und unter den etwas mißtrauischen Blicken anderer Touristen posierten auch unsere beiden Babymurlocs hier für das obligatorische Andenkenphoto.






Lurky klettert auf den Ruinen des Apollontempels herum
Kaum daß man sich mal umdrehte, um die Anlage etwas genauer in Augenschein zu nehmen, war der Lurky auch schon weg, und schwupp, dabei auf den ehrwürdigen alten Steinen herumzuklettern. Mein lieber Freund, das geht aber nicht!

Die MurlocMama hat ihn da schnell abgesammelt, bevor es Ärger geben konnte.




Wohlverdiente Mittagspause 
Nach dem ordentlichen Fußmarsch wohlverdient gab es dann erstmal ein Picknick mit Meerblick, es fand sich ein hübsches Plätzchen auf den Felsen am Fuße des Tempels.

Währenddessen fraßen die Wolken die Sonne auf, aber noch blieb der Regen aus.







Das Amphitheater in Side
Mit leicht beschleunigtem Schritt, um es noch vor dem zu erwartenden Regenguss zu schaffen, machte sich das Trio auf den Weg durch die kleine Stadt zum Amphitheater und zu den Ruinen nördlich davon.

Die drohenden Wolken im Rücken, boten sich großartige Ausblicke über das Meer und über die Ruinen des Theaters.





Perky hat ein schönes Fries gefunden
Das unerwartete Highlight aber war das ausgedehnte Ruinenfeld. Die Ausgrabungen begannen in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts, und nach ihrem Abschluß sperrte man das Gebiet nicht etwa ab, und schleppte Säulen und Kapitelle in ein Museum, nein, die wichtigsten Teile wurden mit Nummern beschriftet und katalogisiert, und man ließ alles so, wie es war. Kein Zaun, keine Verbotsschilder, nichts.



Ein alter Fensterbogen im Ruinenfeld
Jedermann, jederfrau und jedermurloc kann das weitläufige Gebiet nach Herzenslust erkunden, und hinter jeder Biegung der kleinen Trampelpfade etwas neues entdecken.

Hier und da stehen Schilder, die erklären, was man denn da vor sich hat, aber ansonsten ist man frei, sich ein bißchen wie Indiana Jones zu fühlen, während man zwischen den Kulturschätzen umherwandert. Ein idealer Riesenspielplatz für Murlocs und Mama!

Erst als die Regenwolken den ganzen Himmel bedeckten, und der Wolkenbruch schon abzusehen war, machten sich die drei widerstrebend zum Dolmusparkplatz auf, um den Heimweg ins Hotel anzutreten. 
 
 
 
 
 

Samstag, 20. Dezember 2014

Straaaand, juchuh!

Warmes Wetter, blauer Himmel...
Am nächsten Morgen schien die Sonne, und nach dem Frühstück hielt es keinen mehr drinnen. Nichts wie raus und das gute Wetter nutzen!
Als allererstes wurde natürlich der Strand erkundet, der sich gleich vor dem Hotel kilometerweit nach Osten und Westen erstreckt.






...Palmen und Meer!
An den Strand und die Strandpromenade schließen sich viele Hotels mit ihren Gärten an, aber an einigen Stellen grenzen auch großzügige öffentliche Parkanlagen an den Strand, und darin versteckt sind kleine Gartencafes, die natürlich um diese Jahreszeit geschlossen und verlassen waren. Orte der Ruhe, an denen man entspannen und dem Meer lauschen konnte!


Man kann eine Sandburg bauen...
Aber schon der Strand an sich war natürlich eine echte Attraktion für die Kleinen. Feiner Sand, kilometerweit, und jetzt im Winter auch von den vielen tausend Sonnenliegen befreit, die ihn im Sommer fast gänzlich bedecken.

Das lud zum Spielen ein... und so entstand in Teamarbeit dieses Sandkunstwerk, bis zum nächsten Sturm.

...und sie mit Muscheln dekorieren